TSV Pfändhausen – Damen II 19:20 (11:8)

//TSV Pfändhausen – Damen II 19:20 (11:8)

Nach dem Unentschieden im Vorspiel gestalteten sich auch im Rückspiel die ersten neun Minuten komplett ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich bis zum 3:3 absetzen. Nachlässige Abwehrarbeit und Pech bei Torwurf – alleine drei Pfostentreffer in diesem Zeitraum – führten Mitte der ersten Halbzeit zu einem Vier-Tore-Rückstand (7:3). Nach Umstellung auf eine offensivere Abwehrvariante und einem konzentrierteren Torabschluss im Angriff konnte dieser Rückstand kurzfristig aufgeholt werden (7:6). Leider hielt dieser Aufwärtstrend nicht lange an. In den letzten zehn Minuten vor der Halbzeit drehte der Gegner abermals das Spiel. Pfändhausen ging verdient mit 11:8 in die Halbzeitpause.

In der Pause wurden die grundlegenden Fehler angesprochen und eine noch offenere Abwehrtaktik gepaart mit aggressiveren Angriffsbemühungen vorgegeben. Dies zeigte Anfang der zweiten Halbzeit sofort Wirkung. Innerhalb von sechs Minuten schafften die HSG-Mädels den Ausgleich zum 12:12. Die bis dahin erfolgreichen Halbspielerinnen von Pfändhausen konnten ihre Durchschlagskraft nicht mehr so leicht in Tore umwandeln. Die Abwehr stand gut – die Positionen wurden rechtzeitig besetzt. Und wenn doch einmal ein Wurfversuch erfolgreich die Abwehr überwand, wurde er meist von unserer Torfrau entschärft. Der Angriff zeigte seine Stärke durch Unberechenbarkeit. Der Gegner konnte sich nie auf die eine entscheidende Spielerin fokussieren. So freuten sich am Ende des Spiels acht Spielerinnen über mindestens einen Torerfolg.

Doch auch die Pfändhäusener Mannschaft gab sich noch lange nicht geschlagen. Warum auch. Ab jetzt war es ein Spiel mit ständigen Führungswechseln. Keine Mannschaft konnte sich bis kurz vor Schlusspfiff spielentscheidend absetzten. Erst in der 55. Minute erkämpfte sich Volkach einen kleinen Vorsprung (18:20). Doch dieser kleine Vorteil sollte reichen. Pfändhausen erzielte in den letzten verbleibenden und heißumkämpften fünf Minuten nur noch ein Tor.
So gewannen die HSG-Damen II glücklich aber nicht unverdient und vor allem dank einer aufopfernden Abwehr gegen einen sehr fairen Gegner wiedermal ein spannendes Spiel mit einem Tor Vorsprung – Endstand: 19:20.

Kampf- und Teamgeist, Disziplin und trotz des knappen Ergebnisses die sportliche Fairness sowie eine gute Schiedsrichterleistung waren in diesem Spiel prägend und der große Gewinner.
Dies gilt gleichermaßen für beide Mannschaften und dem SR-Team.

2018-03-01T21:06:43+00:00 1. März 2018|Damen II 17/18|

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