VfL Günzburg – Damen I 35:21 (20:4)

//VfL Günzburg – Damen I 35:21 (20:4)
Vorweg: Auch wenn die HSG als Außenseiter in dieses Spiel ging, rechtfertigte es die Leistung der ersten Halbzeit nicht. Keinerlei Zug aufs Tor, fehlender Wille den Ball selbst ins Tor zu bringen und erneut zu viele technische Fehler im Angriff. Die offene Abwehr der Gastgeber sollte eigentlich eine Einladung für ein eins-gegen-eins Spiel sein, aber das Gegenteil war der Fall. Volkach spielte den Ball quer durch die Angriffsreihe, ohne in die Lücken zu stoßen. Zwar konnte ging das erste Tor des Spiels an die Gäste, aber dann war für geschlagene 17 Minuten kein weiterer Ball im gegnerischen Tor mehr zu sehen. Günzburg hingegen lieferte ein Tor nach dem anderen und ging mit 12 Toren in Führung. Auch das frühe Timeout durch Marcus Müller in der 10. Minute zeigte nicht den gewünschten Erfolg. Eine zum Teil zu offene Abwehr, zu langsame Beine der Mädels sowie ein schneller und gezielter Angriff der Gastgeberinnen hatten zur Folge, dass es bis zur Halbzeit 20:4 für Günzburg stand. In der Kabine kam dann eine, wie man in der zweiten Halbzeit zum Glück sehen konnte, wirkungsvolle Ansage der Coaches. Die Mädels sollten endlich aufwachen, in die Lücken gehen und Bewegung ins Spiel bringen. In eine solche Niederlage müsse man sich wirklich nicht ergeben. Stattdessen sollten die Spielerinnen den Gegnern keinen Durchmarsch schenken sondern zeigen, dass sie mithalten können – auch als frischer Aufsteiger in die Landesliga. Endlich kam die erhoffte Wendung. Die Volkacherinnen fanden mehr und mehr zu ihrer gewohnten Leistung zurück und brachten Bewegung ins Spiel. Es wurde auch ohne Ball gelaufen und so entstanden Lücken in der gegnerischen Abwehr. Bereits nach 11 Minuten konnten 4 Tore erzielt werden – so viele wie in der gesamten ersten Halbzeit. Nach 46 gespielten Minuten, bei einem Stand von 28:13 nahm der Günzburger Trainer dann seine Auszeit. Die Volkacherinnen fanden endlich ins Spiel und die mitgereisten Zuschauer durften wenigstens eine gut anschaubare zweite Halbzeit sehen. Eine stark aufgelegte Katha Knoppe im Tor und der Ehrgeiz der Mädels ließen den Endstand nicht ganz so hoch ausfallen. Während die Gegnerinnen nur noch 15 Treffer in der zweiten Hälfte landen konnten, erzielten die Müller/Liebenstein-Schützlinge noch 17 Tore. So dann dementsprechend der Endstand von 35:21 und ein kleiner Trost für die Volkacherinnen, dass sie ja eigentlich mithalten können, wenn sie denn ihre Leistungen auf das Spielfeld bringen. Jetzt heißt es erneut Köpfe hoch, weiter kämpfen und beim nächsten Spiel von Beginn an wach und ehrgeizig zu sein. Beim Heimspieltag am kommenden Samstag gilt es, an die Leistung der zweiten Hälfte anzuknüpfen und so Punkte in der heimischen Halle gegen Gundelfingen zu holen. Dass diese keine zu unterschätzenden Gegner sind, zeigten sie bereits durch einen Sieg gegen Günzburg und Nürnberg. Die Mädels hoffen natürlich wieder auf eine lautstarke Unterstützung von der Tribüne und auf ein erfolgreiches Spiel. Bis Samstag.
2018-10-16T06:47:18+02:0016. Oktober 2018|Damen I 18/19|

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